Externer Link
Das ist ein externer Link
Wenn ein Kind lebenslimitierend erkrankt ist, stirbt oder gestorben ist, verändert sich auch das Leben von Menschen, die der Familie nahestehen. Grosseltern, Gotte und Götti, Freundinnen und Freunde oder Nachbarinnen und Nachbarn möchten oft helfen und sind zugleich selbst betroffen. Hier finden Sie Erfahrungen von Nahestehenden, die eine Familie begleitet haben. Sie erzählen, was sie selbst erlebt hat, was in der Begleitung möglich war und wo sie an Grenzen gestossen sind.
Links & Downloads
Wenn Sie eine betroffene Familie begleiten, entstehen oft konkrete Fragen. Was können Sie sagen oder tun? Wie können Sie im Alltag unterstützen? Und welche Angebote gibt es für die Familie oder für Sie selbst? Diese Sammlung enthält ausgewählte Links, Dokumente und Checklisten für Nahestehende.
Das ist ein externer Link
Das ist eine Checkliste
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Themen
Diese Themen entstehen aus Gesprächen mit Nahestehenden. Sie greifen Fragen und Erfahrungen auf, die in ihren Geschichten zur Sprache kommen, und führen ähnliche Erfahrungen aus verschiedenen Geschichten zusammen. Dabei geht es sowohl um die eigene Betroffenheit als auch um die Frage, wie eine Familie begleitet und unterstützt werden kann. So können Sie gezielt zu einem Thema einsteigen, das Sie gerade beschäftigt.
Dynamik zwischen intensiver Hoffnung auf Therapieerfolg und wiederholten Brüchen dieser Hoffnung durch Rückfälle und Verschlechterungen.
Der Prozess des Erhaltens der Diagnose und deren emotionale sowie kognitive Verarbeitung.
Der Einstieg in den Behandlungsprozess und die ersten Schritte der medizinischen Versorgung.
Die Bewältigung des Alltags unter den aussergewöhnlichen Bedingungen einer lebensbedrohlichen Krankheit.
Der Umgang mit der fundamentalen Unsicherheit über Krankheitsverlauf und Zukunft.
Gespräche und Austausch in Zeiten ohne klare Antworten oder Prognosen.
Das Wahrnehmen und Akzeptieren, dass das Ende des Lebens bevorsteht.
Kritische Entscheidungen über medizinische Massnahmen und Sterbebegleitung.
8 von insgesamt 217 Themen
Zitate
Manchmal bringt ein Satz auf den Punkt, was sich sonst kaum beschreiben lässt. Diese Zitate stammen aus Gesprächen mit Nahestehenden und geben einzelne Gedanken und Erfahrungen aus ihren Geschichten wieder. Sie können die Zitate nach Themen filtern und so unterschiedliche Perspektiven auf eine Frage oder Situation entdecken. Wenn Sie ein Zitat öffnen, erfahren Sie mehr über den Zusammenhang und die Geschichte, aus der es stammt.
“Wir standen dann zusammen, unsere Kinder waren gleich alt, ihr Sohn Till ist gleich alt wie meiner. Wir haben uns angeschaut und uns gefragt, wie alt die Kinder sind. Und dann haben wir innerhalb von drei Minuten Telefonnummern ausgetauscht.”
Esther
“Ich bin Psychologin, und als ich Renate kennengelernt habe, hatte ich zuvor fünf Jahre bei einem Früherziehungsdienst gearbeitet. Dort habe ich Entwicklungsabklärungen gemacht, also mit Kindern, die dort angemeldet wurden. Ich hatte dadurch bereits viel Kontakt mit Familien mit Kindern mit Behinderungen, mit Entwicklungsverzögerungen, mit unklaren Entwicklungsverläufen, auch schon mit sehr kleinen Kindern.”
Esther
“Im Früherziehungsdienst hatte ich bereits drei Kinder abgeklärt, die das auch hatten, deshalb konnte ich mir darunter schon etwas konkretes vorstellen. Es war für mich nicht neu, dass ein Kind eine Krankheit oder Behinderung hat. Ich habe somit auch gewusst, was das bedeutet. Nämlich, dass es sehr, sehr selten, sehr unerforscht und sehr unterschiedlich ist.”
Esther
“In diesem Moment haben Renate und ich schon gedacht: okee, und was kommt jetzt? Dann kam die Diagnose: – Mitochondriale Stoffwechselstörung Komplex 1 Defekt. Renate konnte das aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds und Wissens einordnen. Ich habe die medizinischen Zusammenhänge von Tills Erkrankung nie wirklich verstanden. Aber 'lebenslimitierend' konnte ich einigermassen einschätzen.”
Gregor
“Man versteht zwar die Worte – lebenslimitierend, Prognose… bei diesem Schweregrad zwei, maximal sechs Jahre Lebenserwartung. Aber wenn man das zum ersten Mal hört, wird dir einfach mal der Boden unter den Füssen weggezogen. Trotzdem erinnere ich mich nicht daran, dass wir in ein riesiges Loch gefallen wären und gar nicht mehr gewusst hätten, wie weiter.”
Gregor
Geschichten
Nahestehende erzählen von ihrer Beziehung zum Kind und davon, wie sie Krankheit, Sterben, Tod und Trauer aus ihrer eigenen Perspektive erlebt haben. Sie berichten auch davon, wie sie die betroffene Familie begleitet haben und was diese Zeit mit ihnen selbst gemacht hat. Manche Geschichten werden von einer Person erzählt, andere von mehreren Menschen. Jede Geschichte lässt sich im Ganzen lesen. In den Geschichten finden Sie auch den Zusammenhang hinter vielen Themen und Zitaten dieser Seite. Gemeinsam zeigen sie, wie unterschiedlich Nahestehende ihre eigene Betroffenheit und ihre Rolle an der Seite einer Familie erleben.
Bruno erzählt
Bruno erzählt als Onkel und Götti von Launora, der gemeinsamen Zeit im Haus im Emmental und dem Moment, in dem die schwere Diagnose im Familienchat plötzlich ganz real wird.
Esther erzählt
Esther erzählt als Freundin der Familie von ihrer Beziehung zu Till, vom gemeinsamen Alltag, von ihrer fachlichen Nähe zu seiner Erkrankung und von Momenten zwischen Hoffnung, Angst und Abschied.
Maurice erzählt
Maurice erzählt von Valentina, von der besonderen Freundschaft seines Sohnes mit ihr und davon, wie sie die Familie auf dem Weg zwischen Hoffen, Begleiten und Abschiednehmen unterstützt haben.
Séverine erzählt
Séverine erzählt, wie ihre Familie Valentinas Weg miterlebte – mit Pizza-Abenden, ehrlichen Gesprächen mit den Kindern und kleinen Gesten der Nähe in einer Zeit voller Unsicherheit.