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Diagnose und BehandlungenEnde absehbarZeit des SterbensUnmittelbar nach dem TodMit der Trauer leben

Erfahrungen aus dem Zeitabschnitt:Ende absehbarEnde absehbar

Wenn deutlich wird, dass ein Kind sterben wird, verändert sich die Situation für die Familie erneut. Manchmal zeichnet sich das über Monate ab, manchmal innerhalb weniger Tage. Entscheidungen über Behandlung, Pflege und die verbleibende Zeit treten stärker in den Vordergrund. Gleichzeitig geht der Alltag weiter. Hier erzählen Eltern, wie sie mit dieser Gewissheit gelebt haben und was ihnen in dieser Zeit wichtig war. Sie berichten von Entscheidungen, Gesprächen mit dem Kind und den Geschwistern und davon, was ihnen geholfen oder gefehlt hat. Auch Menschen aus ihrem Umfeld schildern, wie sie diese Zeit erlebt und die Familie begleitet haben.

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Wenn deutlich wird, dass das Lebensende näher rückt, entstehen oft neue und sehr konkrete Fragen. Welche Angebote gibt es? Wo finden Familien Informationen und passende Ansprechstellen? Diese Sammlung enthält ausgewählte Links, Dokumente und Checklisten für diese Zeit.

Zitate

In den Worten Betroffener

Diese Zitate stammen aus Gesprächen mit betroffenen Familien und Menschen aus ihrem Umfeld. Sie geben einzelne Gedanken und Erfahrungen aus der Zeit wieder, in der deutlich wurde, dass das Kind sterben wird. Sie können die Zitate nach Themen filtern und so unterschiedliche Perspektiven auf eine Frage oder Situation entdecken. Wenn Sie ein Zitat öffnen, erfahren Sie mehr über den Zusammenhang und die Geschichte, aus der es stammt.

“Wir standen dann zusammen, unsere Kinder waren gleich alt, ihr Sohn Till ist gleich alt wie meiner. Wir haben uns angeschaut und uns gefragt, wie alt die Kinder sind. Und dann haben wir innerhalb von drei Minuten Telefonnummern ausgetauscht.”

Esther

KommunikationsherausforderungenGenet./StoffwechselkrankheitBetroffene Eltern
ThemaKommunikationsherausforderungen
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
Für wen?Betroffene Eltern
“Ich bin Psychologin, und als ich Renate kennengelernt habe, hatte ich zuvor fünf Jahre bei einem Früherziehungsdienst gearbeitet. Dort habe ich Entwicklungsabklärungen gemacht, also mit Kindern, die dort angemeldet wurden. Ich hatte dadurch bereits viel Kontakt mit Familien mit Kindern mit Behinderungen, mit Entwicklungsverzögerungen, mit unklaren Entwicklungsverläufen, auch schon mit sehr kleinen Kindern.”

Esther

Dokumentation und ErinnerungGenet./Stoffwechselkrankheit
ThemaDokumentation und Erinnerung
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
“Im Früherziehungsdienst hatte ich bereits drei Kinder abgeklärt, die das auch hatten, deshalb konnte ich mir darunter schon etwas konkretes vorstellen. Es war für mich nicht neu, dass ein Kind eine Krankheit oder Behinderung hat. Ich habe somit auch gewusst, was das bedeutet. Nämlich, dass es sehr, sehr selten, sehr unerforscht und sehr unterschiedlich ist.”

Esther

KommunikationsherausforderungenGenet./Stoffwechselkrankheit
ThemaKommunikationsherausforderungen
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
“In diesem Moment haben Renate und ich schon gedacht: okee, und was kommt jetzt? Dann kam die Diagnose: – Mitochondriale Stoffwechselstörung Komplex 1 Defekt. Renate konnte das aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds und Wissens einordnen. Ich habe die medizinischen Zusammenhänge von Tills Erkrankung nie wirklich verstanden. Aber 'lebenslimitierend' konnte ich einigermassen einschätzen.”

Gregor

Empfangen und Verarbeiten der DiagnoseGenet./StoffwechselkrankheitBetroffene Eltern
ThemaEmpfangen und Verarbeiten der Diagnose
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
Für wen?Betroffene Eltern
“Man versteht zwar die Worte – lebenslimitierend, Prognose… bei diesem Schweregrad zwei, maximal sechs Jahre Lebenserwartung. Aber wenn man das zum ersten Mal hört, wird dir einfach mal der Boden unter den Füssen weggezogen. Trotzdem erinnere ich mich nicht daran, dass wir in ein riesiges Loch gefallen wären und gar nicht mehr gewusst hätten, wie weiter.”

Gregor

Empfangen und Verarbeiten der DiagnoseGenet./StoffwechselkrankheitBetroffene Eltern
ThemaEmpfangen und Verarbeiten der Diagnose
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
Für wen?Betroffene Eltern
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Geschichten

Geschichten mit Erfahrungen aus dieser Zeit

Diese Geschichten erzählen von Familien und ihrem Umfeld über verschiedene Zeitabschnitte hinweg. Sie enthalten auch Erfahrungen aus der Zeit, in der deutlich wurde, dass das Kind sterben wird. Jede Geschichte lässt sich im Ganzen lesen und bleibt in der persönlichen Perspektive der erzählenden Personen. So erfahren Sie auch, in welchem Zusammenhang die einzelnen Zitate dieser Seite stehen.

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Anonym erzählt

Die Geschichte von Anonym

Eine Mutter verliert ihren ältesten Sohn durch Suizid und ringt mit Schuld, Sprachlosigkeit, körperlichen Signalen und verletzenden Reaktionen aus dem Umfeld – und sucht einen Weg, mit der brennenden Trauer zu leben.

Betroffene ElternSuizid
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Die Geschichte von Darshan

Civan erzählt als verwaister Vater von Darshans schwieriger Geburt, den ersten Tagen auf der Intensivstation und davon, wie ihn diese Zeit als Papi geprägt hat.

Betroffene ElternGenet./Stoffwechselkrankheit
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Josiane erzählt

Die Geschichte von Ronja & Jasmin

Josiane schildert ihren intensiven Weg mit Kinderwunsch, Endometriose, medizinischen Behandlungen, Fehlgeburten und einer späteren spontanen Schwangerschaft – zwischen Hoffnung, Angst und tiefer Sehnsucht.

Betroffene ElternRund um die Geburt
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Beat erzählt

Die Geschichte von Sebastian

Beat, verwaister Vater, erzählt vom Leben mit seinem behinderten Sohn Sebastian, von dessen plötzlichem Tod und davon, wie Reden und Schreiben ihm helfen, Trauer und Schuldgefühle zu tragen.

Betroffene ElternPlötzlicher Tod

Adresse

Schweizerische Gemeinschaft verwaister Eltern

Scharnachtalstrasse 12

3006 Bern

Für wen?

Betroffene ElternNahestehendePädagogische FachpersonenArbeitgebende

Zeitabschnitte

Diagnose und BehandlungenEnde absehbarZeit des SterbensUnmittelbar nach dem TodMit der Trauer leben

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