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Über die Plattform

Erfahrungswissen für betroffene Familien und ihr Umfeld

Die Plattform kurz Erklärt

Die Wissensplattform steht im Zentrum der Arbeit der SGVE. Grundlage sind Gespräche mit betroffenen Familien und Menschen aus ihrem Umfeld. Wir bereiten dieses Erfahrungswissen sorgfältig auf und machen es hier zugänglich. So entsteht eine wachsende Wissensbasis, die betroffenen Familien und ihrem Umfeld Orientierung geben kann.

Die Plattform ist so aufgebaut, dass Sie Inhalte finden, die Ihrer Perspektive und Ihrer Situation möglichst nahekommen. Sie können über eine Zielgruppe, einen Zeitabschnitt oder ein Thema einsteigen.

Inhalte und Aufbau der Plattform

Im Zentrum steht Erfahrungswissen aus persönlichen Gesprächen. Daraus entstehen Geschichten, Zitate und thematisch aufbereitete Inhalte. Ausgewählte Ressourcen und Verweise auf bestehende Angebote ergänzen dieses Erfahrungswissen um weitere Informationen und Anlaufstellen.

Die Inhalte sind nach Zielgruppen, Zeitabschnitten und Themen geordnet. Zusätzlich können Sie nach Todesumständen filtern. Die Plattform wird schrittweise um neue freigegebene Inhalte und ausgewählte Ressourcen erweitert.

Wie Inhalte entstehen

Damit aus einem persönlichen Gespräch zugängliches Erfahrungswissen wird, durchläuft jede Geschichte mehrere Schritte. Vom Gespräch über die Aufbereitung bis zur Prüfung und Veröffentlichung.

1

Gespräche führen

<p>Wir f&uuml;hren pers&ouml;nliche Gespr&auml;che mit betroffenen Familien und Menschen aus ihrem Umfeld. Vor jedem Gespr&auml;ch informieren wir &uuml;ber den Ablauf, den Umgang mit den Daten und die m&ouml;glichen Formen der Ver&ouml;ffentlichung. Das Gespr&auml;ch findet nur mit Einwilligung statt.</p>

Zu den Gesprächsleitfäden
2

Erfahrungswissen aufbereiten

<p>Wir transkribieren die Gespr&auml;che, werten sie thematisch aus und bereiten ausgew&auml;hlte Inhalte redaktionell auf. KI-gest&uuml;tzte Werkzeuge k&ouml;nnen einzelne Arbeitsschritte unterst&uuml;tzen. Wir pr&uuml;fen die Ergebnisse und verantworten die inhaltliche Auswahl.&nbsp;</p>

3

Inhalte prüfen und veröffentlichen

<p>Vor der Ver&ouml;ffentlichung erh&auml;lt die Person, mit der wir das Gespr&auml;ch gef&uuml;hrt haben, die bearbeitete Fassung zur Pr&uuml;fung. Wir ver&ouml;ffentlichen nur Inhalte, die ausdr&uuml;cklich freigegeben wurden.&nbsp;</p>

Zu allen bisher publizierten Geschichten

Zugangswege zu den Inhalten

Sie können auf zwei Hauptwegen in die Inhalte einsteigen. Wählen Sie entweder eine Personengruppe oder einen Zeitabschnitt. Über die Themenübersicht können Sie zusätzlich direkt zu einer bestimmten Frage oder Situation gelangen.

Einstieg nach Personengruppe

Für Wen?

Der wichtigste Einstieg führt über die „Für Wen?“-Seiten. Sie bündeln die Inhalte, die für eine bestimmte Personengruppe relevant sind. Neben dem Erfahrungswissen aus den Geschichten von Betroffenen finden sich hier auch sorgfältig ausgewählte Ressourcen.

Beispiel: Auf der Seite Betroffene Eltern finden Sie Themen, Zitate und Geschichten aus der Perspektive betroffener Eltern. Ergänzt werden sie durch ausgewählte Links, Dokumente und weitere Ressourcen.

Die Personengruppen:

Betroffene ElternNahestehendePädagogische FachpersonenArbeitgebende

Einstieg nach Zeitabschnitt

Zeitabschnitte

Dieser Einstieg ordnet Erfahrungen nach Situationen rund um Diagnose und Behandlungen, das absehbare Lebensende, das Sterben, die ersten Tage nach dem Tod und das Leben mit der Trauer. Die Zeitabschnitte bilden keinen festen Verlauf ab. Wählen Sie den Abschnitt, der Ihrer aktuellen Situation am nächsten kommt.

Beispiel: Auf der Seite Diagnose und Behandlung werden Zitate und Themen aus allen Zielgruppen zusammengeführt, die aus diesem ersten Zeitabschnitt stammen. Dazu kommen Ressourcen, die für diese Phase besonders hilfreich sind.

Die Zeitabschnitte:

Diagnose und BehandlungenDas Ende wird absehbarZeit des SterbensUnmittelbar nach dem TodMit der Trauer Leben

Filtermöglichkeiten

Auf den meisten Seiten können Sie die Inhalte weiter eingrenzen. Mit den Filtern finden Sie Erfahrungen und Informationen, die Ihrer eigenen Situation möglichst nahekommen, etwa nach Todesumständen, dem Alter des Kindes oder bestimmten Themen.

Die Bilder dieser Plattform

Die Bilder auf dieser Plattform stammen von betroffenen Familien, die uns ihre Geschichte anvertraut haben. Es sind keine Symbolbilder. Jedes Bild ist eine Erinnerung an ein Kind aus einer dieser Geschichten, ein alltäglicher Moment, der bleibt.
Bei einer Geschichte sehen Sie die Bilder, die zu ihr gehören. Auf anderen Seiten werden Bilder aus dem gesamten Bestand zufällig angezeigt. Die Einfärbung zeigt, aus welcher Perspektive die zugehörige Geschichte erzählt wird.
So bleiben auch die Bilder mit den Menschen und Geschichten verbunden, auf denen diese Plattform beruht.

Häufig gestellte Fragen

Informationen für Forschende

Die SGVE erhebt narrative, leitfadengestützte Gespräche mit betroffenen Familien und Personen aus ihrem Umfeld. Die Gespräche werden aufgezeichnet, transkribiert, redaktionell bearbeitet und qualitativ ausgewertet. So entsteht eine strukturierte Wissensbasis aus gelebter Erfahrung, die über die Veröffentlichung auf dieser Plattform hinaus auch wissenschaftlich anschlussfähig ist.

Datenerhebung, Freigabestufen, Betroffenenrechte, Datenweitergabe und Forschungsschnittstellen sind in einem Datenregisterreglement geregelt. Eine wissenschaftliche Nutzung erfolgt nur im Rahmen der erteilten Einwilligung und unter den jeweils erforderlichen datenschutzrechtlichen und ethischen Voraussetzungen. Vor einer Weitergabe werden identifizierende Angaben entsprechend den geltenden Vorgaben entfernt oder verallgemeinert.

Die SGVE möchte Forschung zu pädiatrischer Palliativversorgung, Kindsverlust, Trauer und Peer-Support aktiv unterstützen und Betroffenenperspektiven in wissenschaftliche Projekte einbringen. Dabei ist uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit wichtig, in der Erfahrungswissen und wissenschaftliche Expertise zusammenkommen. Wir freuen uns über Anfragen von Forschenden und Institutionen, die gemeinsam mit uns Fragestellungen entwickeln, bestehendes Wissen weiterführen oder neue Forschungsprojekte aufbauen möchten.

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Adresse

Schweizerische Gemeinschaft verwaister Eltern

Scharnachtalstrasse 12

3006 Bern

Für wen?

Betroffene ElternNahestehendePädagogische FachpersonenArbeitgebende

Zeitabschnitte

Diagnose und BehandlungenEnde absehbarZeit des SterbensUnmittelbar nach dem TodMit der Trauer leben

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