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Erfahrungen aus dem Zeitabschnitt:Unmittelbar nach dem TodUnmittelbar nach dem Tod

Unabhängig davon, ob sich der Tod eines Kindes angekündigt hat oder völlig unerwartet eintritt, verändert sich für die Familie von einem Moment auf den anderen alles. In den ersten Stunden und Tagen stehen Abschied, persönliche Entscheidungen und organisatorische Fragen oft unmittelbar nebeneinander. Auch wann und wie Zeit mit dem verstorbenen Kind möglich ist, unterscheidet sich je nach Situation. Hier erzählen Eltern, wie sie diese erste Zeit nach dem Tod ihres Kindes erlebt haben, welche Entscheidungen für sie wichtig waren und was sie im Rückblick gerne früher gewusst hätten. Auch Nahestehende und Fachpersonen berichten davon, wie sie die Familie in diesen Stunden und Tagen begleitet haben.

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In den ersten Stunden und Tagen nach dem Tod müssen oft viele Entscheidungen getroffen und praktische Dinge geregelt werden. Gleichzeitig bleibt nur begrenzt Kraft, nach Informationen zu suchen. Diese Sammlung enthält ausgewählte Links, Dokumente und Checklisten, die in dieser Zeit Orientierung geben können.

Zitate

In den Worten Betroffener

Diese Zitate stammen aus Gesprächen mit betroffenen Familien und Menschen aus ihrem Umfeld. Sie geben einzelne Gedanken und Erfahrungen aus den ersten Stunden und Tagen nach dem Tod wieder. Dabei geht es um Abschied, Entscheidungen und darum, was in dieser ersten Zeit wichtig war. Wenn Sie ein Zitat öffnen, erfahren Sie mehr über den Zusammenhang und die Geschichte, aus der es stammt.

“Wir standen dann zusammen, unsere Kinder waren gleich alt, ihr Sohn Till ist gleich alt wie meiner. Wir haben uns angeschaut und uns gefragt, wie alt die Kinder sind. Und dann haben wir innerhalb von drei Minuten Telefonnummern ausgetauscht.”

Esther

KommunikationsherausforderungenGenet./StoffwechselkrankheitBetroffene Eltern
ThemaKommunikationsherausforderungen
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
Für wen?Betroffene Eltern
“Ich bin Psychologin, und als ich Renate kennengelernt habe, hatte ich zuvor fünf Jahre bei einem Früherziehungsdienst gearbeitet. Dort habe ich Entwicklungsabklärungen gemacht, also mit Kindern, die dort angemeldet wurden. Ich hatte dadurch bereits viel Kontakt mit Familien mit Kindern mit Behinderungen, mit Entwicklungsverzögerungen, mit unklaren Entwicklungsverläufen, auch schon mit sehr kleinen Kindern.”

Esther

Dokumentation und ErinnerungGenet./Stoffwechselkrankheit
ThemaDokumentation und Erinnerung
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
“Im Früherziehungsdienst hatte ich bereits drei Kinder abgeklärt, die das auch hatten, deshalb konnte ich mir darunter schon etwas konkretes vorstellen. Es war für mich nicht neu, dass ein Kind eine Krankheit oder Behinderung hat. Ich habe somit auch gewusst, was das bedeutet. Nämlich, dass es sehr, sehr selten, sehr unerforscht und sehr unterschiedlich ist.”

Esther

KommunikationsherausforderungenGenet./Stoffwechselkrankheit
ThemaKommunikationsherausforderungen
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
“In diesem Moment haben Renate und ich schon gedacht: okee, und was kommt jetzt? Dann kam die Diagnose: – Mitochondriale Stoffwechselstörung Komplex 1 Defekt. Renate konnte das aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds und Wissens einordnen. Ich habe die medizinischen Zusammenhänge von Tills Erkrankung nie wirklich verstanden. Aber 'lebenslimitierend' konnte ich einigermassen einschätzen.”

Gregor

Empfangen und Verarbeiten der DiagnoseGenet./StoffwechselkrankheitBetroffene Eltern
ThemaEmpfangen und Verarbeiten der Diagnose
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
Für wen?Betroffene Eltern
“Man versteht zwar die Worte – lebenslimitierend, Prognose… bei diesem Schweregrad zwei, maximal sechs Jahre Lebenserwartung. Aber wenn man das zum ersten Mal hört, wird dir einfach mal der Boden unter den Füssen weggezogen. Trotzdem erinnere ich mich nicht daran, dass wir in ein riesiges Loch gefallen wären und gar nicht mehr gewusst hätten, wie weiter.”

Gregor

Empfangen und Verarbeiten der DiagnoseGenet./StoffwechselkrankheitBetroffene Eltern
ThemaEmpfangen und Verarbeiten der Diagnose
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
Für wen?Betroffene Eltern
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260509 1 Mutter Josiane Salbei 04
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Geschichten

Geschichten mit Erfahrungen aus dieser Zeit

Diese Geschichten erzählen über verschiedene Zeitabschnitte hinweg. Sie enthalten auch Erfahrungen aus den ersten Stunden und Tagen nach dem Tod eines Kindes. Eltern und Menschen aus ihrem Umfeld berichten vom Abschied, von Entscheidungen und davon, was sie in dieser Zeit erlebt haben. Jede Geschichte lässt sich im Ganzen lesen und bleibt in der persönlichen Perspektive der erzählenden Personen.

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Sgve Platzhalter Lila 01 Quer

Anonym erzählt

Die Geschichte von Anonym

Eine Mutter verliert ihren ältesten Sohn durch Suizid und ringt mit Schuld, Sprachlosigkeit, körperlichen Signalen und verletzenden Reaktionen aus dem Umfeld – und sucht einen Weg, mit der brennenden Trauer zu leben.

Betroffene ElternSuizid
260626 Darshan Lila 01

Civan erzählt

Die Geschichte von Darshan

Civan erzählt als verwaister Vater von Darshans schwieriger Geburt, den ersten Tagen auf der Intensivstation und davon, wie ihn diese Zeit als Papi geprägt hat.

Betroffene ElternGenet./Stoffwechselkrankheit
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Josiane erzählt

Die Geschichte von Ronja & Jasmin

Josiane schildert ihren intensiven Weg mit Kinderwunsch, Endometriose, medizinischen Behandlungen, Fehlgeburten und einer späteren spontanen Schwangerschaft – zwischen Hoffnung, Angst und tiefer Sehnsucht.

Betroffene ElternRund um die Geburt
250328 Sebastian Lila 01

Beat erzählt

Die Geschichte von Sebastian

Beat, verwaister Vater, erzählt vom Leben mit seinem behinderten Sohn Sebastian, von dessen plötzlichem Tod und davon, wie Reden und Schreiben ihm helfen, Trauer und Schuldgefühle zu tragen.

Betroffene ElternPlötzlicher Tod

Adresse

Schweizerische Gemeinschaft verwaister Eltern

Scharnachtalstrasse 12

3006 Bern

Für wen?

Betroffene ElternNahestehendePädagogische FachpersonenArbeitgebende

Zeitabschnitte

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