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Todesumstände
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Thema

Erkennen des nahenden Todes

Das Wahrnehmen und Akzeptieren, dass das Ende des Lebens bevorsteht.

Zitate

Stimmen zum Thema

Einzelne Stimmen aus den Geschichten, die dieses Thema berühren.

“Ich weiss nicht mehr ganz genau, wann das war, aber mit zwei Jahren musste er dann in ein Spital, weil er wegen seiner Lunge intubiert wurde. Das war für mich ein Moment, in dem ich realisiert habe, dass er jetzt wirklich sterben könnte. Sie hat das auch gesagt, dass er jetzt vielleicht stirbt.”

Esther

Genet./StoffwechselkrankheitDas Ende wird absehbarBetroffene Eltern
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
ZeitabschnittDas Ende wird absehbar
Von wem?Betroffene Eltern
“Etwa ein halbes Jahr vor dem Ereignis, vor ihrem Tod, ging mir nachts plötzlich ein Gedanke durch den Kopf. Wenn diese Krankheit dazu führt, dass alle Muskeln immer schwächer werden, fragte ich mich, ob das Herz nicht auch ein Muskel ist. Und ob die Lungen nicht auch Muskeln sind. Ich wusste es nicht. Ich hatte keine Ahnung. Niemand hatte es je gesagt, und ich hatte auch nicht gefragt. Niemand hatte gesagt, dass diese Krankheit irgendwann zum Tod führt. Wirklich nicht. Darum engagiere ich mich wahrscheinlich so sehr für Palliative Care und für all das. Denn ich bin eines Nachts selbst darauf gekommen, und diese Erkenntnis ist wie ein Blitz in mich eingefahren.”

Monica

Genet./StoffwechselkrankheitZeit des SterbensBetroffene Eltern
TodesumstandGenet./Stoffwechselkrankheit
ZeitabschnittZeit des Sterbens
Von wem?Betroffene Eltern
“Menschen sagen, sie möchten am liebsten plötzlich und unerwartet sterben. Aber genau diesen Tod versuchen wir mit allen Mitteln zu verhindern. Und dann fragt man sich irgendwann schon, ob wir damit umgehen müssen, dass jemand mitten aus dem Leben gerissen werden kann oder schwer krank wird und daran stirbt, unabhängig davon, ob wir eine Behinderung haben oder nicht.”

Beat

Plötzlicher TodDiagnose und BehandlungenNahestehende
TodesumstandPlötzlicher Tod
ZeitabschnittDiagnose und Behandlungen
Von wem?Nahestehende
“Das ist ja auch die ethische Frage, über die wir mit dem PAC-Team lange diskutiert haben. Irgendwann muss man damit beginnen, weil es nicht mehr zumutbar ist. Das ist mir auch als Appell nach aussen wichtig. Ich finde diese ethische Abwägung schwierig, weil wir lange darum gerungen haben, und für das PAC-Team war es ebenfalls schwierig. Sie dürfen in diesem Sinn keine aktive Sterbebegleitung leisten. Ich möchte das hier noch einmal erwähnen. Es war eine passive Begleitung, wirklich unterstützend für uns und auch zu ihrem Wohl.”

Urs & Nicolas

KrebsMit der Trauer LebenBetroffene Eltern
TodesumstandKrebs
ZeitabschnittMit der Trauer Leben
Von wem?Betroffene Eltern
“Nein, das haben wir nicht versteckt. Unsere Traurigkeit und Betroffenheit haben sie definitiv mitbekommen. Sie kamen auch auf mich zu und haben gefragt: „Mama, warum bist du so traurig?" Es war uns wichtig, auch mit unseren eigenen Emotionen authentisch zu bleiben, anstatt so zu tun, als wäre alles normal. Besonders wichtig war es für uns, unsere eigenen Gefühle zu benennen.”

Séverine

KrebsDiagnose und BehandlungenBetroffene Eltern
TodesumstandKrebs
ZeitabschnittDiagnose und Behandlungen
Von wem?Betroffene Eltern

Geschichten

Erzählungen zum Thema

Hier findest du Geschichten, in denen dieses Thema zur Sprache kommt.

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Scharnachtalstrasse 12

3006 Bern

Für wen?

Betroffene ElternNahestehendePädagogische FachpersonenArbeitgebende

Zeitabschnitte

Diagnose und BehandlungenEnde absehbarZeit des SterbensUnmittelbar nach dem TodMit der Trauer leben

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